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IFRS 9

IFRS 9 - Bewertung von Finanzinstrumenten soll die Offenlegung der Mengen, Laufzeiten und der Ungewissheit künftiger Cashflows eines Unternehmens verbessern, indem ein zukunftsorientierter Ansatz auf diese Finanzberichte angewendet wird. Der IFRS 9 wurde ursprünglich am 24. Juli 2014 vom IASB veröffentlicht und sollte den IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung ersetzen. Nach mehreren Ergänzungen wurde als verbindliches Datum für das Inkrafttreten der 1. Januar 2018 festgelegt. 

 


Das Ziel? Anspruchsgruppen ein besseres Verständnis der Finanzlage des Unternehmens zu vermitteln, was im Rahmen der Finanzkrise im Jahr 2008 nötig wurde. 


IFRS 9 konzentriert sich auf die folgenden drei Themen:

1. Klassifizierung und Messung: 

a. Die Anwendung des SPPI-Tests auf vertragliche Cashflows muss verifizieren, ob die durch das Finanzinstrument erzielten Cashflows nur Tilgung oder Zinszahlungen beinhalten (Solely Payments of Principal and Interest, SPPI).

b. Bewertung von Geschäftsmodellen und Berichterstattung um festzustellen, ob ein Finanzinstrument nur gehalten wird, um vertragliche Cashflows zu erzielen, oder ob es für den Verkauf gedacht ist.

2. Wertminderung: Beim Thema Wertminderung erfolgte eine Abwendung vom bisherigen Incurred-Loss-Model (Modell der eingetretenen Verluste) hin zum neuen Expected-Loss-Model (Modell der erwarteten Verluste) mit zukunftsorientiertem Ansatz.

3. Hedgegeschäfte (Hedge Accounting): Ziel des IFRS 9 ist es, Bilanzierung und Risikomanagement besser aufeinander auszurichten, was auch die Absicherung von nichtfinanziellen Risikoexpositionen einschließt


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